Die Erfolge unserer Turner/innen
Freundschafts-Wettkampf beim TUS Wesseling am 6. Mai 2012
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Zum ersten Mal richtete der TUS Wesseling einen Freundschafts – Wk aus, zu dem auch Turnerinnen des ESV eingeladen waren. Für uns starteten Meret Herrenbrück und Lana Fernandez Kiefer im Pflichtbereich. Lana turnte im ersten Durchgang im Jahrgang 2004 und musste schon früh am Morgen in der Turnhalle ihr Können unter Beweis stellen. Sie begann ihren Wettkampf am Balken, konnte ihre Übung ohne Sturz beenden und erhielt eine gute Wertung im Mittelfeld. Auch am Boden turnte sie ihre Übung sauber durch. Am Sprung zeigte sie zwei gute Sprünge und konnte sich gegenüber dem Training sogar verbessern. Zum Schluss ging es noch ans Reck. Lana turnte die P3 mit viel Konzentration durch, konnte sich aber am Ende gegen die harte Konkurrenz nicht durchsetzen und beendete ihren Wettkampf auf Rang 8.
Am Mittag startete Meret im Jahrgang 2001 und begann ihren Wettkampf ebenfalls am Balken. Sie turnte ihre Übung sehr sauber und konzentriert und konnte sich damit die beste Wertung gegenüber ihren Konkurrentinnen sichern. Mit 0,1 Punkten Vorsprung ging es zum Boden. Auch hier zeigte Meret sehr gute Leistungen und erturnte sich wiederum die Höchstwertung. Zum dritten Gerät, dem Sprung, hatte Meret sich bereits ein gutes Punktepolster zur Konkurrenz aufgebaut. Sie turnte 2 saubere Überschläge in die Rückenlage und beendete auch dieses Gerät mit weitem Vorsprung zu den anderen Turnerinnen in ihrem Jahrgang. Nun hieß es aber nochmal alle Konzentration für das vierte und letzte Gerät, den Barren, zu sammeln. Hier turnte Meret nicht die höchste Übung, erreichte aber trotzdem wiederum die beste Wertung und beendete ihren Wettkampf mit einem Abstand von mehr als 3 Punkten zur nächst besten Turnerin auf dem 1. Rang. Eine super Leistung, zumal die kleine Turnhalle des TUS Wesseling den Turnerinnen es nicht einfach machte, sich auf ihren Wettkampf zu konzentrieren.
Porzer Pokal 2011
Meret, Moritz und Lena mit ihren Urkunden
Bericht von der Trainerin Andrea Schmidt
Zum dritten Mal fand am 27. November der Porzer Pokal statt, der vom TSV Porz ausgerichtet wird. Für den ESV gingen Meret und Lena im Jahrgang 2001 und Moritz, als einziger Junge, im Jahrgang 2006 an den Start. Beginnen mussten alle ihren Wettkampf am Balken. Lena turnte ihre Übung sehr konzentriert und viel sauberer als im Training, musste aber leider einmal den Balken verlassen und verlor somit eine Punkt für den Sturz, bekam jedoch trotzdem mit 12,40 eine gute Wertung. Auch Meret überraschte ihre Trainerin mit einer sehr soliden Leistung und erturnte sich mit 13,30 direkt am ersten Gerät die Führung. Moritz turnte seinen Wettkampf auf der Bank und konnte seine Übung ohne größeren Fehler beenden. Als nächstes ging es dann den Boden. Auch hier gaben sich alle größte Mühe und konnten gute Wertungen erreichen. Meret bekam auch am Boden die beste Wertung von allen, die im Jahrgang 2001 an den Start gegangen waren. Moritz turnte seine P1 sauber durch und Lena hatte leider auch hier etwas Pech und konnte den Handstand nicht mit dem Abrollen beenden, so dass ihr 1,5 Punkte in der D-Note für dieses Teil abgezogen wurden. Jetzt hieß es aber, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und neuen Mut zu fassen, um an den letzten beiden Geräten die Punkte von Balken und Boden wieder aufzuholen. Somit ging es zum dritten Gerät, dem Sprung. Hier mussten die Mädchen einen Handstandüberschlag in die Rückenlage zeigen. Lena startete als erste vom ESV und überzeugte mit einem tollen Überschlag, der mit 14,3 Punkten bewertet wurde. Somit schloss sie gegenüber der Konkurrenz wieder auf und es stellte sich am Ende heraus, dass sie die zweitbeste Wertung von allen an diesem Gerät bekommen hatte. Meret turnte als nächste und erhielt wiederum die Bestwertung mit 14,55 von 15 möglichen Punkten. Auch Moritz erturnte sich mit seinem Strecksprung eine gute Punktzahl. Am letzten Gerät, dem Reck, waren alle hochkonzentriert und konnten ihre Übungen ohne größere Fehler turnen. Lena erhielt die viertbeste Wertung, Moritz bekam nur 1,5 Punkte Abzug und Meret konnte wiederum mit der besten Punktzahl dieses Gerät beenden.
Das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Bei einem Teilnehmerfeld von 14 Kindern im Jahrgang 2001 wurde Lena 7. und Meret erreichte in dieser Jahrgangsklasse den 1. Rang. Moritz belegte in seinem ersten Wettkampf ebenfalls den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch allen Turnerinnen und Turnern zu diesem tollen Erfolg!
Turnfest 2011: Motto "Wo ist mein Leben" (Ohne deineTurnfestkarte bist du ein Nichts)
Alles begann am Donnerstagmorgen um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz neben der Lukaskirche. Nachdem das Gepäck in den 2 PKWs verstaut war, mussten vor Abfahrt noch ein paar organisatorische Dinge geregelt werden. Getreu nach dem Motto „Wo ist mein Leben“ wurden zuerst die Turnfestkarten, Festführer und Stadtpläne verteilt. Da nun jeder mit Turnfestkarte „lebensfähig“ war, konnten wir endlich Richtung Solingen starten. Nach einer etwa 35 minütigen Autofahrt kamen wir an unserer Unterkunft, der Friedrich-Albert-Lange-Schule an, wo wir von den Helfern herzlich empfangen wurden. Die hatten sofort ein Herz für uns und organisierten 2 nette Jungs, die uns halfen das Gepäck in unseren Klassenraum zu tragen. Dort bekamen wir den ersten Schock, weil wir nicht wie angenommen allein dort schlafen sollten, sondern bereits eine andere Gruppe dort untergebracht war, mit der wir uns die Klasse teilen mussten. Nun hieß es erst einmal Sachen auspacken, Betten ausbreiten und unser Revier markieren. Da alle vom frühen Aufstehen geschafft waren, ruhten wir uns erst ein wenig aus, bevor wir uns zur Festmeile nach Solingen aufmachten. Dort machte sich bei Meret etwas Enttäu-schung breit, weil sie feststellen musste, dass sie für die meisten Ange- bote zu klein oder zu jung war. Um sie wieder etwas aufzuheitern, wagte Kim mit ihr zusammen todesmutig den Sprint durch den Hüpfburg- parcours. Denise und Jasmin kletterten gemeinsam mit Meret durch die Kletterlandschaft. Nach diesen anstrengenden Aktivitäten musste erst einmal etwas zu essen her und wir stärkten uns an der Imbissbude auf der Turnfestmeile. Mit neuer Kraft machten wir uns auf den Weg in die Turnhalle Vogelsang, um uns dort einen interessanten Senioren WK anzuschauen. Hier turnten Frauen im Alter von 20 bis 73 Jahren mit. Es war faszinierend zu sehen, wie sich die älteste Teilnehmerin noch an den Geräten bewegen konnte. Selten haben wir eine solch tolle Stimmung bei einem Turnwettkampf erlebt. Nachdem wir uns 2 Durchgänge angesehen hatten, begaben wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Dort trafen wir das erste Mal auf unsere Zimmergenossinnen, welche uns freundlich empfingen. Wir kamen direkt gut klar mit den Turnerinnen aus Paderborn, quatschten und spielten gemeinsam. Weil der Abend schon weiter fortgeschritten war, mussten wir uns langsam Gedanken über die Nahrungsaufnahme machen und bestellten bei einem Italiener Pizza. Leider stellte sich heraus, dass dieser Lieferservice nicht allzu zuverlässig war und geschlagene 2 Stunden vergingen, bis unser Essen endlich ankam. Hungrig öffneten wir die Pizzakartons und wurden böse überrascht, da 2 Personen die falsche Pizza geliefert bekamen. Leider hatten wir nun keine andere Wahl, als uns mit dem zufrieden zu geben, was wir bekommen hatten. Den Rest des Abends verbrachten Carlotta, Denise und Jasmin in der Turnhalle, während Kim, Andrea, Anouk und Meret verschiedene Gesellschaftsspiele spielten. Irgendwann, viele Stunden nach Einbruch der Dunkelheit, kletterten wir in unsere Schlafsäcke. Das erste Mal geweckt wurden wir am nächsten Morgen schon um 5.40 Uhr, da die Mädels aus Paderborn zum Wettkampf mussten. Als es wieder ruhig war, schliefen wir jedoch noch bis halb neun weiter. Dann hieß es schnell machen, da es nur bis 9.00 Uhr in der Mensa Frühstück gab. Anschließend machten wir uns in unserem Klassenzimmer fertig, packten unsere Sachen zusammen und schnappten uns unser Leben. Unser Weg führte uns in die Turnhalle Vogelsang, wo wir uns einen interessanten AK Wettkampf anguckten. Zwischendurch begaben sich Kim und Meret zum Stand der Firma Moreau und wurden nach Anprobe diverser Turnanzüge auch fündig. Mit neuem Turnanzug im Gepäck, begaben wir uns nach Remscheid zur Turnfest-meile. Leider meinte das Wetter es nicht gut mit uns, so dass wir erst einmal das Shoppingcenter unsicher machten. Als es endlich aufgehört hatte zu regnen, liefen wir über die ziemlich leere Turnfestmeile in Remscheid und hörten uns noch ein Konzert an der Bühne an. Schließlich machten wir uns im Parkhaus auf die Suche nach unserem Auto, was uns einige Nerven kostete. Nachdem wir endlich am Auto angekommen waren, fuhren wir auf direktem Wege zum goldenen M, wo wir mit gefühlten 100 anderen Turnfestteilnehmern unser Abendessen genos- sen. Anschließend ging es zurück nach Solingen in unsere Schule, wo wir den Abend ruhig ausklingen ließen, da am nächsten Tag für alle die Wettkämpfe anstanden. Der Samstag begann mit dem Weckerklingeln um 7.00 Uhr. Schnell zogen wir uns an, gingen frühstücken und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Kurz vor Abfahrt, bemerkten wir, dass Meret leider ihr Leben im Klassenraum liegen gelassen hatte. Also hieß es noch einmal warten, bis sie endlich mit „ihrem Leben“ wieder unten erschien. Dann wurde die Zeit auch schon knapp, weil Meret bereits um 8.30 Uhr mit ihrem Wettkampf in der Turnhalle Vogelsang starten musste. Gerade noch rechtzeitig schafften wir es die Wettkampfkarte abzuholen. Nun ging es auch schon los. Meret absolvierte ihre Geräte Barren, Balken und Boden mit Erfolg und hatte dann erst einmal Pause, da sie noch Leichtathletik gewählt hatte. Als nächstes starteten Jasmin, Anouk, Carlotta und Denise ihren Wettkampf. Jeder turnte 2 Geräte und bekam gute Wertungen. Nachdem alle (außer Kim, sie sollte erst am Nachmittag starten) ihre Geräte absoloviert hatten, nutzen wir die Zeit und fuhren schnell zum Stadion Reinshagen, wo Carlotta, Denise, Jasmin und Anouk Weitsprung und 100 m Lauf machten, Meret musste nur noch springen. Leider regnete es in Strömen, was die Laufbahn zu einer gefährlichen Rutschpartie umfunktioniert hatte. Gottseidank beendeten alle ihren Lauf ohne Blessuren. Nun mussten wir uns beeilen, schnell zurück nach Vogelsang zu kommen, da Kim um 14.30 Uhr mit ihrem Geräte 4-Kampf starten sollte. Sie begann am Barren und obwohl die letzen Nächte schwer an ihrer Kraft zehrten, schaffte sie beide Kippen. Nun ging es an den Balken und auch hier konnte sie ihre Übung ohne Sturz und mit einer guten Wertung beenden. Am Boden klappte es nicht ganz so gut, dafür lief Sprung aber wieder optimal. Um 17 Uhr waren dann endlich alle mit ihrem Wettkampf und den Kräften am Ende und wir fuhren zur Ausrechnungsstelle, wo jedes der Mädchen seine Medaille in Empfang nehmen konnte. Bevor es zurück nach Solingen zur Schule ging, setzten wir Meret und Jasmin am Bahnhof ab, da sie uns leider wegen wichtiger Termine schon verlassen mussten. Mit Bedauern mussten wir bei Ankunft in unserem Klassenraum feststellen, dass unsere Mitbe- wohner schon abgereist waren. Schade eigentlich, denn es war sehr nett mit ihnen. Somit begannen wir schon ein paar Sachen zusammen zu packen, aßen noch etwas vom Italiener und spielten ein paar Gesell-schaftsspiele. Müde vom Wettkampftag, schlüpften wir dann auch dieses Mal vor Mitternacht in unsere Schlafsäcke. Am nächsten Morgen wurde noch einmal gemeinsam in der Mensa gefrühstückt, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Porz machten. Alle sind sich einig; es waren superschöne, anstrengende, lustige und schlafraubende Tage. Für das nächste Mal wünschen wir uns nur, dass noch ein paar mehr Vereins- mitglieder uns zum Internationalen Deutschen Turnfest 2013 in die Region Rhein – Neckar begleiten.
(Andrea Schmidt, Kim Kopper)
Ergebnisse:
Fach Wettkampf Gerätturnen 18/19 Jahre
6. Platz Kim
Fach Wettkampf Gerätturnen 10/11 Jahre
113. Platz Meret
Wahlwettkampf 18/19 Jahre
3. Platz Jasmin
16. Platz Denise
Wahlwettkampf 14/15 Jahre
15. Platz Anouk
18. Platz Carlotta
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Kölner Aufbau-Wettkampf am 20. Februar 2011
Beitrag von Andrea Schmidt
Mit 3 Mädchen ging der ESV beim diesjährigen Aufbau – Wettkampf in Köln Ehrenfeld an den Start. Bei diesem Einsteiger -Wettkampf turnten Lena, Meret und Ebru. Während Meret und Ebru in 2010 schon etwas Wettkampferfahrung gesammelt hatten, war es für Lena die erste Teilnahme. Meret und Lena turnten im Jahrgang 2001, Ebru im Jahrgang 2000. Alle starteten am Schwebebalken. Lena und Meret turnten ihre Übungen souverän ohne Sturz durch und bekamen zufriedenstellende Wertungen. Ebru merkte man die Nervosität an, doch auch sie beendete ihre Übung ohne das Gerät ungewollt verlassen zu müssen. Als nächstes ging es an den Boden. Bei allen Mädchen waren kleine Unsicherheiten in der Übung, was man auch sich auch in der Endnote bemerkbar machte. Am Sprung lief es dann für alle 3 wieder besser. Sie bekamen Wertungen im oberen Bereich und es stellte sich am Ende heraus, dass der Sprung von allen dreien das beste Gerät des Tages war. Das letzte Gerät war das Reck. Bei Lena klappte der Unterschwung noch nicht so sicher, so dass sie hierfür einige Abzüge bekam. Auch Meret hatte ein paar Fehler in der Übung und bekam schließlich dafür 1,2 Punkte Abzug. Auch bei Ebru lief es nicht ganz optimal. Zum Schluss konnten sich jedoch alle über ihre kleinen persönlichen Erfolgserlebnisse bei diesem Wettkampf freuen. Im Jahrgang 2000 belegte Ebru in der Gesamtwertung den 17. Rang. Im Jahrgang 2001 wurde Lena 22. Und Meret schaffte es sogar unter die ersten 10 und kam auf den 7. Platz.
Allen Mädchen herzlichen Glückwunsch für diese Leistungen!
Porzer Pokal 2010
Beitrag von Andrea Schmidt
Zum zweiten Mal fand am 19. September der Porzer Pokal statt, der vom TSV Porz ausgerichtet wird. Für den ESV gingen Meret , Svenja und Ebru an den Start. Alle 3 turnten in derselben Wettkampfklasse. Beginnen mussten die Mädchen ihren Wettkampf am Boden. Alle turnten ihre Übungen ohne große Fehler und sogar Ebru, die sehr nervös war, weil es ihr erster Wettkampf war, schaffte es ihren Handstand sauber zu stehen. Als nächstes ging es dann den Sprung. Hier mussten die Mädchen einen Handstandüberschlag in die Rückenlage zeigen. Meret legte eine gute Wertung vor und auch Ebru konnte am Sprung mit ihrem tollen Absprung gut punkten. Leider zeigten sich bei Svenja noch kleine Unsicherheiten, so dass ihre Wertung nicht ganz so gut ausfiel. Am dritten Gerät, dem Reck, waren alle hochkonzentriert und konnten ihre Übungen ohne größere Fehler stark durchturnen. Zum Schluss ging es an den Schwebebalken, sicher das schwierigste Gerät für die Mädchen, da man höchste Körperspannung halten muss, um nicht abzusteigen. Immerhin bedeutet ein Sturz vom Gerät sofort einen Abzug von einem Punkt, was sich in der Platzierung am Ende immer extrem bemerkbar macht. Alle Mädchen turnten ihre Übung nach ihren Möglichkeiten sauber bis zum Ende und warteten nun gespannt auf die Siegerehrung.
Das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Bei einem Teilnehmerfeld von 17 Kindern im Jahrgang 2000/2001 wurde Svenja 14.. Ebru belegte in ihrem ersten Wettkampf den 9. Platz und Meret errang mit nur 0,30 Punkten Abstand zum Treppchen einen tollen 4. Rang.
Herzlichen Glückwunsch allen 3 Mädchen zu diesen super Erfolgen!