Sport und Gesundheit

Nach Infekt zu früh wieder zum Sport: Gefährlich für das Herz

Der Herbst hat begonnen, Erkältungen häufen sich wieder. Wer Sport treibt, sollte jetzt besonders auf seine Gesundheit achten. Die Deutsche Herzstiftung warnt vor Herzmuskelentzündung als Folge von Infekten. Selbst bei vermeintlich banalen Erkrankungen wie z.B. Grippe oder Magen-Darm-Infektion kann der Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen sein. Bei einer solchen evtl. auch nur leichten Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist körperliche Belastung Gift fürs Herz. Im schlimmsten Fall droht der plötzliche Herztod, aber auch eine massive Herzschwäche kann die Folge sein.

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Sport/Bewegung und Immunsystem

 

Generell stärkt Sport und Bewegung das Immunsystem

Wer regelmäßig moderat trainiert und sich bewegt, ist weniger anfällig für Infektionskrankheiten wie Grippe und Erkältung. Generell stärkt ein Training das Immunsystem. Aber „viel“ hilft nicht unbedingt „viel“. Übermäßige sportliche Belastungen erhöhen sogar das Erkrankungsrisiko. Während regelmäßiges, leichtes Ausdauertraining das Immunsystem gegen Husten, Schnupfen und Bronchitis schützt, bewirkt intensives Training eher das Gegenteil. Profisportler sind häufiger krank, weil ihr Immunsystem durch das Dauertraining stärker belastet ist. Dieses Phänomen findet sich unabhängig von der ausgeübten Sportart: Große Anstrengungen und Erschöpfung – natürlich auch psychischer Stress – machen den Körper anfälliger für die Angriffe von Viren und Bakterien.

Konsequenzen für den Alltag

  • Ein Großteil der Körperwärme geht über den Kopf verloren, weshalb eine Kopfbedeckung bei kalter Umgebung und/oder nassen Haaren/Kopfhaut den effektivsten Schutz vor Infektion der Atemwege darstellt.
  • Es ist darauf zu achten, dass möglichst sofort nach Ende des sportlichen Trainings trockene Kleidung angelegt wird.
  • Das Infektionsrisiko für die oberen Atemwege nach Belastung ist erhöht durch nasse Kleidung bzw. Haut.
  • Bei chronischen Überforderungen durch die Anforderungen im Alltag und durch Bewegung drohen früher oder später häufige Infekte und Krankheiten.


Diese Zusammenhänge sind graphisch über die so genannte „Fischkurve“ nachvollziehbar.

 

 

Die durchgezogene blaue Linie verdeutlicht, dass die Häufigkeiten der Erkältungskrankheiten mit moderatem Ausdauertraining abnimmt. Die Fitness des Immunsystems (schraffierte rote Linie) nimmt entsprechend zu.
(Nach Prof. Dr. med. G. Uhlenbruck in Pulsaktiv 01/2000)

Ausdauertraining im Wechsel mit angemessenen Regenerationszeiten in den Bereichen Walking, Nordic-Walking, Aquafitness, Jogging etc. stärkt das Immunsystem und reduziert die Häufigkeit und Dauer von Atemwegsinfekten.

Letzte Änderung: 15.11.2011
Inhalt: Online-Redaktion

Quelle: VIBSS online des Landessportbundes NRW

www.vibss.de

Sport und Ernährung

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Beim Sporttreiben ist es nicht wichtig, Höchstleistungen zu vollbringen. Wichtig ist, dass man sich regelmäßig bewegt. Und zusammen mit anderen  macht es Spaß und ist nicht langweilig. Außerdem motiviert man sich gegenseitig und es fällt leichter, den inneren "Schweinehund" zu besiegen.

 

Mit regelmäßiger Bewegung in Verbindung mit leichtem kalorienarmem Essen purzeln dann vielleicht auch noch ein paar Pfunde. Wer ein wenig abnehmen möchte,  braucht  keine Diät und muss nicht hungern. Ein paar Tipps, wie es funktionieren kann, findet ihr hier >

 



Nützliches und Interessantes

Mit der Karvonenformel kann man ganz leicht seinen eigenen Trainingspuls ermitteln. Einfach Alter, Geschlecht und Ruhepuls eingeben - alles andere macht die Exel-Tabelle.
120_HF-Ideal_Karvonenformel.xls
Microsoft Excel-Dokument [256.0 KB]

 

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Eingangsfragebogen für Sporttreibende. Damit kann man auf einfache Weise selbst einschätzen, ob aus medizinischer Sicht Bedenken gegen körperliche Aktivitäten bestehen
21062_DOSB_Fragebg_LR.pdf
PDF-Dokument [93.4 KB]
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Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat hier Fakten zum Thema Rauchen und Sport zusammengestellt
Sport_und_Rauchen_ein_Widerspruch.pdf
PDF-Dokument [43.2 KB]



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